SPD-Kreistagsfraktion: kundenfreundliche Tarife für Pendler nach Jena und Gera

Für die nächste Sitzung des Kreistages am 11.Mai 2017 hat die SPD-Kreistagsfraktion Ihren Antrag „Kundenfreundliche Übergangstarife zwischen dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und dem Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT)“ eingebracht.

Findet der Antrag im Kreistag eine Mehrheit, so macht der Kreistag klar, dass zu einem attraktiven ÖPNV-Angebot für die Einwohner des Burgenlandkreises auch kundenfreundliche Übergangstarife zwischen den Verbundgebieten des MDV und des VMT gehören. Zugleich werden die Vertreter des Burgenlandkreises und der PVG Burgenlandkreis beauftragt, in den Gremien des MDV (Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat) auf zeitnahe Verhandlungen zwischen den Verkehrsverbünden über solche Übergangstarife und deren frühestmöglichen Angebot an die ÖPNV-Nutzer zu drängen.

Rüdiger Erben, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion begründet den Antrag der Sozialdemokraten:

„In den letzten Jahren sind die Verflechtungen zwischen Jena und Naumburg bzw. Weißenfels deutlich größer geworden. Für viele Menschen aus dem Burgenlandkreis ist Jena Arbeits-oder Studienort. Wegen des schwierigen Wohnungsmarktes wählen diese, zum Vorteil des Burgenlandkreises, nicht Jena als Wohnort. Sie pendeln stattdessen täglich nach Jena zum Arbeits- oder Studienplatz. Viele von ihnen nutzen die Bahn. Traditionell gibt es eine solche Verflechtung auch im Raum Zeitz. Auch dort pendeln täglich zahlreiche Menschen aus dem Raum Zeitz zu Arbeit oder Ausbildung in die Stadt Gera. In Anbetracht des Zusammenwachsens der Region verstehen es die Menschen nicht, dass es nicht gelingt, ein besseres Tarifangebot für den Übergang vom MDV-Gebiet in das benachbarte VMT-Gebiet zu unterbreiten. Der Burgenlandkreis und die kreiseigene PVG Burgenlandkreis sind Gesellschafter des MDV und in der Gesellschafterversammlung und dem Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten. Deren Vertreter sollen durch den Kreistagsbeschluss den Auftrag erhalten, dort auf ein Angebot für günstige Übergangstarife zwischen MDV und VMT zu drängen.“

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