Vorkommnisse mit Mitgliedern einer syrischen Großfamilie in Naumburg

In der heutigen Ausgabe des Naumburger Tageblatts werden unter der Überschrift „Wildwest in Naumburg“ Vorkommnisse am letzten Wochenende und bereits zurückliegende weitere Straftaten von Mitgliedern einer in Naumburg aufhältigen syrischen Großfamilie geschildert. Für den Leser entsteht der Eindruck, Verwaltungsbehörden, Polizei und Justiz hätten vor diesen kapituliert. Die geschilderten Sachverhalte haben straf-, aufenthalts-, führerschein- und gewerberechtlicher Bezüge.

Der Weißenfelser Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rüdiger Erben hat heute für die nächste Sitzung des Innenausschusses des Landtages einen umfangreichen Bericht zu den Vorkommnissen verlangt. Innenminister Stahlknecht (CDU) solle umfassend zu den polizeilichen Maßnahmen berichten und zu dem Vorwurf Stellung nehmen, man habe bereits vor den Straftätern kapituliert.

Erben: „

Mir verschlug es die Sprache als ich heute aus dem Naumburger Tageblatt von diesen Vorgängen erfuhr. Ich will wissen, was dort tatsächlich passiert ist und wie dem kriminellen Treiben Einhalt geboten wird. Der Staat darf niemals vor Leuten kapitulieren, die unsere Rechtsordnung missachten, egal ob sie aus Deutschland oder aus Syrien kommen. Das muss der Innenminister sicherstellen.

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