Sanierung Pforta: Kleinod der Bildungslandschaft wird heller strahlen

Die Landesschule Pforta ist nicht nur ein Ort des Lebens und Lernens für 300 Schülerinnen und Schüler. Die Schule ist auch ein Aushängeschild der Bildungspolitik des Landes und ein bedeutendes Kulturdenkmal Mitteldeutschlands. „Der Finanzausschuss des Landtages hat heute den Weg dafür frei gemacht, dieses lebendige Kleinod noch etwas heller strahlen zu lassen“, so der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben, der Mitglied des Finanzausschusses ist.

„Mit der Entscheidung für die Sanierung der historischen Panstermühle verbessert das Land die Raumsituation der Landesschule und bekennt sich zugleich einem bau- und wirtschaftsgeschichtlich höchst wichtigen Zeugnis mittelalterlicher Klosterwirtschaft.“

In einem Kostenumfang von knapp 3,8 Mio. € wird das Land die Gebäudehülle sowie das Zwischengeschoss und das erste Obergeschoss der „Alten Mühle“ sanieren und der schuli-schen Nutzung zur Verfügung stellen. Es werden neben einem Fachunterrichtsraum für den Kunstunterricht mit Vorbereitungs-, Sammlungs- und Brennofenraum zwei Kunstateliers so-wie vier Übungsräume für den Instrumentalunterricht geschaffen. Mit der Sanierung der Bau-substanz gehen schallschutztechnische und energetische Maßnahmen einher.
Die Planungen werden umgehend beginnen, die Baumaßnahmen sollen im Mai 2018 begin-nen. Im September 2019, also zum Schuljahresbeginn 2019/2020 soll der Bau vollendet sein.

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