Wirtschaftsminister Willingmann zu Gast bei der Spedition KRUG und CHEFS CULINAR in Zorbau

Auf Einladung des Weißenfelser Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben besuchte Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt, das Zorbauer Gewerbegebiet. Das Besuchsprogramm des Ministers umfasste die Firma KRUG Int. Spedition und Handelsgesellschaft mbH und die CHEFS CULINAR Ost GmbH & Co. KG.

Ulrich Till, Mitglied der Geschäftsführung von KRUG und Ronny Okon, Niederlassungslei-ter in Zorbau, stellten in einer kurzen Präsentation und einem Rundgang durch die Nieder-lassung ihre Spedition vor. Das familiengeführte Unternehmen entschied sich wegen seiner verkehrsgünstigen Lage für das Gewerbegebiet in Zorbau. Seit 2000 ist die Niederlassung der Distributionsstandort für Medical-Care Produkte in Mitteldeutschland. Darüber hinaus transportiert die Spedition in speziellen LKW Gefahrgut, Abfälle und allgemeine Wirtschaftsgüter für ihre Kunden.

Wirtschaftsminister Willingmann zeigte sich beeindruckt von der Spedition KRUG, die trotz schwieriger werdender Personalrekrutierung vor allem auf Arbeitnehmer aus der Region setzt. Die Verwurzelung des Unternehmens in Zorbau ist der Geschäftsleitung wichtiger, als auf Billigkräfte aus Osteuropa zu setzen. Obwohl dies ein Wettbewerbsnachteil ist. Wie Ulrich Till allerdings richtig feststellte: „Gute Arbeit hat ihren Preis. Deshalb arbeiten wir mit den Unternehmen zusammen, die bereit sind, diesen auch zu bezahlen.“

Im zweiten Programmpunkt wurde es kulinarisch. Die Vertretung von CHEFS CULINAR Ost, Herr Jerxsen und Herr Busch beköstigten ihre Besucher zu einer kleinen Firmenpräsentation mit eigenen Köstlichkeiten. Seit 1996 gehört Zorbau zu einer der acht Niederlassungen von CHEFS CULINAR in Deutschland. In dieser Zeit wuchs der Standort stetig. Wie den Besuchern in einem anschließenden kleinen Betriebsrundgang anschaulich präsentiert wurde.

Peter Wenzel, als Vertreter der Geschäftsführung extra aus Kiel angereist, wies trotz der Größe des Unternehmens daraufhin, dass CHEFS CULINAR noch immer ein inhabergeführtes Unternehmen ist. Worauf man sehr stolz sei. Einer der Gründe, weshalb CHEFS CULINAR sehr stark als Ausbildungsbetrieb in Erscheinung tritt. Wenzel machte klar, „es liegt in unserer Firmenphilosophie, keine Arbeitsschritte oder Arbeitsleistungen outzusourcen“.

Wirtschaftsminister Willingmann und Landtagsabgeordnete Erben freuten sich über so viel Engagement und versäumten dennoch nicht, auch nach Problemen zu fragen. Vor allem die Mitarbeitergewinnung sei in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, aber auch der Zustand der Straßen im Gewerbegebiet von Zorbau und auf den Autobahnen in Deutschland ist nicht mehr zufriedenstellend für beide Unternehmen. Vor allem aber die Abwasserbescheide haben sehr viel Unverständnis hervorgerufen.
Auch die unzureichende Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an das Gewerbegebiet Zorbau ist ein großes Problem, insbesondere für die Auszubildenden bei CHEFS CULINAR. Sowohl Minister Willingmann als auch der Weißenfelser Landtagsabgeordnete Erben ver-sprachen sich dieser Probleme anzunehmen und hierfür Lösungen zu finden.

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