Weichenstellung für Neubau der Polizeidirektion Nord in Magdeburg

Der Finanzausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt hat am heutigen Mittwoch weitere Weichenstellungen für die derzeit größte Baumaßnahme des Landes Sachsen-Anhalt, den Neubau der Polizeidirektion Nord in Magdeburg, vorgenommen. Für die Gesamtmaßnahme stehen in den nächsten sechs Jahren 155,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die SPD-Landtagsfraktion hat den Bau am Standort Sternstraße nachdrücklich unterstützt, als im Sommer eine erneute Diskussion um einen anderen Standort in Magdeburg aufflammte.

Heute wurden vom Finanzausschuss nun 15,1 Millionen Euro für die Sanierung des Hauses 4 freigegeben. Dort sollen zukünftig wesentliche Teile des Technischen Polizeiamtes untergebracht werden. Daneben wurden 3,3 Millionen Euro für „bauvorbereitende Maßnahmen“ genehmigt. Hierbei geht es vor allen um Zufahrten und Entwässerungsanlagen. Die Durchführung beider Maßnahmen ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant.

Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Rüdiger Erben, der auch Mitglied des Finanzausschusses ist, sagte zu der heutigen Entscheidung: „Die Polizistinnen und Polizisten in Magdeburg brauchen dringend ordentliche Arbeitsbedingungen. Auch die Magdeburger haben etwas davon, denn ein städtebaulicher Schandfleck verschwindet aus der Stadt. Deswegen bin ich froh, dass nach dem jahrelangem Hin und Her nun endlich gebaut wird und Fakten geschaffen werden.“

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