Bundesverkehrswegeplan 2030

Planung für Ortsumgehung Eckartsberga soll in 2019 endlich beginnen

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 sieht den Neubau der Ortsumgehung (OU) Eckarts-berga im Zuge des Ausbaus der B 87 vor. Das Vorhaben wurde 2016 von der Bundesregie-rung als „vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen. Rüdiger Erben, SPD-Landtagsabgeordneter für den Burgenlandkreis, fragte daher beim Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr in Magdeburg nach, ob bereits mit den Planungen für den Neubau der OU Eckartsberga begonnen wurde.

Die Antwort von Minister Thomas Webel (CDU) fiel eher ernüchternd aus. Die OU Eckartsberga bilde nach Aussage des Ministeriums mit den OUen Taugwitz, Poppel und Gernstedt und den bereits in Planung bzw. im Bau befindlichen OUen Naumburg und Bad Kösen ein Gesamtkonzept für den Ausbau der B 87. Dies hat zur Folge, dass die Vorhaben in einem Konzept von der Straßenbaubehörde zusammengeführt wurden. Danach sollen die Planungen für die OU Eckartsberga im Jahr 2019 beginnen. Nach Einschätzung von Minister Webel solle die Vorplanung der OU Eckartsberga, die vor allem der Trassenführung dient, bis 2022 abgeschlossen sein. Inwieweit dies realisierbar ist, hänge allerdings von vielen Faktoren ab, wie z.B. vom Ergebnis der Untersuchung der Fauna, etc.

Rüdiger Erben ist das nicht ambitioniert genug, er fordert mehr Geschwindigkeit bei der Planung der Ortsumgehung: „Die Planungen für die Ortsumgehung Eckartsberga müssen jetzt endlich eine höhere Priorität genießen. Mit dem Planungsbeginn 2019 muss die Straßenbaubehörde das Planungsverfahren dann auch zügig zum Abschluss und zum Baurecht führen. Die Bewohner von Eckartsberga warten seit Jahren auf eine Entlastung des Verkehrs in ihrer Ortschaft. Es wird Zeit, dass die Menschen Klarheit bekommen, wo, wie und wann sie mit der Ortsumgehung Eckartsberga rechnen können.“

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