SPD-Antrag findet Mehrheit im Kreistag

Kreistag beschließt E-Mobilitätskonzept

Der Kreistag des Burgenlandkreises stimmte in seiner heutigen Sitzung mit großer Mehrheit für den SPD-Antrag zur Erarbeitung eines E-Mobilitätskonzeptes. Nun ist die Kreisverwaltung gefordert, ein Konzept für den Ausbau der E-Mobilität zu erarbeiten. Dabei soll der Fokus, vor allem auf einer flächendeckenden Schaffung von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für E-Autos gelegt werden.

Des Weiteren muss eine touristische Bestandsaufnahme im E-Mobilitätskonzept erfolgen. Damit Rückschlüsse gezogen werden können, wo und wie der Ausbau von Ladepunkten z.B. bei Rad-Wanderwegen für E-Bikes etc., gestalten werden muss. Zu guter Letzt sollte die Kreisverwaltung mit guten Bespiel voran gehen und ihren Fuhrpark durch emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge (bei Neuanschaffungen) ersetzen.

Rüdiger Erben, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, zeigte sich erfreut nach dem Votum des Kreistages. Er sagte: „Mit diesem Beschluss nimmt der Burgenlandkreis eine Vorreiterrolle im Bereich der E-Mobilität ein. Die Kreisräte haben die Zeichen der Zeit erkannt und handeln dementsprechend. Jetzt ist es Aufgabe der Verwaltung schnellst möglichst ein Konzept zu erarbeiten, dass dann auch umgesetzt wird.“

Hintergrund:

Am 20.10.2017 beschloss der SPD-Kreisparteitag im Weißenfelser Bootshaus, dass die Kreistagsfraktion sich für die Erarbeitung eines E-Mobilitätskonzept des Burgenlandkreises einsetzen soll.

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