Lützen muss schnell besser notfallversorgt werden

Im Zusammenhang mit Übernahme des Rettungsdienstes im Raum Weißenfels durch den Malteser Hilfsdienst wurde von der Kreisverwaltung des Burgenlandkreises die Entscheidung getroffen, die Rettungswache im Bereich der Autobahnmeisterei in Kleben aufzugeben und eine neue Rettungswache in der Weißenfelser Nordstraße in der ehemaligen Lokführerschule einzurichten. Diese Entscheidung kann nur vorläufiger Natur sein, weil über die Standorte der Rettungswachen letztlich der Kreistag in einer Satzung entscheiden muss.
Die neue Situation hat zur Folge, dass seit Monatsanfang weite Teile der Stadt Lützen nicht mehr innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist von zwölf Minuten erreicht werden können. Das hat zur Folge, dass die Notfallrettung im Raum Lützen wiederholt vom benachbarten Saalekreis abgesichert werden musste.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben:

„Wir benötigen jetzt schnell ein Konzept für die zukünftigen Standorte der Rettungswachen im Raum Weißenfels. Wer in Lützen Hilfe benötigt, hat den selben Anspruch auf schnelle Hilfe wie ein Einwohner von Hohenmölsen oder Weißenfels. Ich verstehe, dass der Übergang wegen der Pleite der Rettungsdienstgesellschaft des DRK holprig war, doch jetzt müssen schnell Vorschläge gemacht und Entscheidungen getroffen werden. Dazu gehört aus meiner Sicht auch, die bisherige Rettungswache in Kleben wieder in Blick zu nehmen. Deren Standort war vor vielen Jahren mit Bedacht gewählt worden.“

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