Erben: Mir sind die Arbeitsplätze in der Braunkohle nicht gleichgültig

Der SPD-Kreisvorsitzende Rüdiger Erben nahm auch im diesem Jahr wieder an den Veranstaltungen der Gewerkschaften zum 1.Mai teil.

Traditionell besuchte Erben, selbst Mitglied der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), die IGBCE-Maifeier auf dem Festplatz der Gartenanlage „Neues Leben“ in Hohenmölsen. In seiner Rede zur Eröffnung, ging er auf den anstehenden Strukturwandel und mitteldeutschen Braunkohlerevier ein und warnte davor, die Arbeitsplätze der Braunkohlekumpel vorschnell politisch zu opfern. Er hob die Bedeutung von Industriearbeitsplätzen für unsere Region hervor, die es gegen einen industriefeindlichen Zeitgeist zu verteidigen gelte.

Erben: „Ich bin strikt gegen einen überstürzten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und diesen wird es mit meiner Partei auch nicht geben. Es geht hier nicht nur Tonnen CO2, es geht um die Arbeitsplätze tausender Menschen in unserer Region. Es geht nicht um Wind oder Kohle, es geht um eine sichere Energieversorgung für unsere Industrie. Deshalb darf es keinen Strukturbruch geben. Wir müssen uns jetzt auf die Zeit danach vorbereiten und die liegt für mich nach dem Jahr 2035, wenn der Tagebau Profen ausgekohlt ist. Dafür brauchen wir in den nächsten zwanzig Jahren viel Geld und das fordern wir von der Bundesregierung, damit hier in zwanzig Jahren nicht das Licht ausgeht, sondern unsere Kinder und Enkel eine Zukunft mit gut bezahlter Arbeit haben.“
Anschließend besuchte Erben die Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf dem Naumburger Markt.

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben