Greenpeace-Aktion in Deuben

Protest-Aktion ist gemeingefährlich und unverantwortlich

Seit heute Morgen besetzen 100 Greenpeace-Aktivisten das Kraftwerk Deuben (Stadt Teuchern, Burgenlandkreis): So haben sie u.a. versucht, mit einem Ballon den Schornstein des Kraftwerks zu verschließen. Die Aktion löste eine umfangreichen Einsatz von Polizei (u.a. des SEK), den Feuerwehren aus Teuchern und Hohenmölsen sowie von Höhenrettern der Berufsfeuerwehr Gera aus.

Hierzu erklärt der Weißenfelser Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben: „Das hat nichts mit friedlichem Protest von Kohle-Gegnern zu tun. Die Greenpeace-Aktion gefährdet nicht nur die Aktivisten selbst, sondern auch Mitarbeiter, Polizisten und Feuerwehrleute. Sie ist gemeingefährlich und unverantwortlich. Freiwillige Feuerwehrleute müssen ihre Arbeitsplätze verlassen und verbringen ihre Zeit damit, eine solche Aktion abzusichern. Die Polizei muss einen solchen Klamauk absichern, obwohl sie bereits völlig überlastet ist. Ich hoffe, Greenpeace bekommt für die Einsätze ordentliche Kostenbescheide von Polizei und Stadtverwaltung.“

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