Entsorgung von Gartenabfällen im Burgenlandkreis

SPD-Fraktion begrüßt den Vorschlag des Landrates zur Bürgerbefragung

Erben: Die Menschen wollen jedoch wissen, was das kosten wird

In dieser Woche hat Landrat Ulrich (CDU) angekündigt, parallel zu den Landtagswahlen am 13.März 2016 die Bürger des Burgenlandkreises dazu zu befragen, ob auch zukünftig Gartenabfälle im Burgenlandkreis verbrannt werden dürfen. Zugleich kündigte er den massiven Ausbau der Grünschnittannahmeplätze  im Kreisgebiet an. Ulrich erklärte sogar, „auch bis dahin gehen (zu wollen), die Gartenabfälle sozusagen an der Gartenpforte abzuholen“.

Die SPD-Fraktion ist  bereit, dass schnell der Kreistag zu einer Sondersitzung zusammengerufen wird, um den erforderlichen Beschluss nach der Kommunalverfassung fassen zu können, denn nicht der Landrat oder der Verwaltungsrat der Abfallanstalt entscheide über eine Befragung der Bürger sondern der Kreistag.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben: „Grundsätzlich begrüßen wir das Vorhaben des Landrates, die Bürger des Burgenlandkreises zur zukünftigen Entsorgung von Gartenabfällen zu befragen. Es macht auch Sinn, dass am Tage der Landtagswahl durchzuführen. Ein Verbrennverbot muss jedoch damit einhergehen, dass die Möglichkeiten der Entsorgung von Grünschnitt in den Landgemeinden deutlich verbessert werden. Wenn Landrat Ulrich aber die Abholung an der Gartenpforte verspricht, muss er den Bürgern auch sagen, was das kostet. Werden die Abfallgebühren steigen, muss gar das Kompostwerk in Weißenfels ausgebaut werden? Wenn abgestimmt wird, soll der Bürger die Katze nicht im Sack kaufen müssen.“

 

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