Rettungsdienst im Burgenlandkreis

Aufstockung des Rettungsdienstes im Burgenlandkreis ist dringend notwendig

Erben: Wir drängen seit geraumer Zeit, dass gesetzliche Hilfsfristen überall im Landkreis eingehalten werden müssen, denn es geht um Menschenleben

Heute kündigte Landrat Ulrich (CDU) an, dass in Weißenfels, Zeitz, Naumburg und Laucha zusätzliche Rettungstransportwagen vorgehalten werden müssen. Grund seien die stark gestiegenen Einsatzzahlen der RTW und die Probleme bei der Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfristen.

Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt diesen Vorschlag und sieht sich in ihrer Forderung nach zusätzlichen RTW im Burgenlandkreis bestätigt. Bereits im Jahr 2015 hatte sie diese Forderung erhoben, nachdem öffentlich geworden war, dass im Burgenlandkreis in gerade einmal 70 % der RTW-Einsätze die gesetzliche Hilfsfrist von zwölf Minuten eingehalten wird. Das Gesetz fordert eine Quote von 95 %.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben erklärt hierzu: „Landrat Ulrich kann sich unserer Unterstützung bei der überfälligen Aufstockung der Rettungsmittel im Burgenlandkreis sicher sein. Auch, wenn diese zu spät kommt, ist sie dennoch richtig. Es geht hier nicht um irgendeine Statistik, es geht im Leben und Gesundheit der Menschen im Burgenlandkreis. Da kann jede Minute zählen. Deshalb sind die gesetzlichen Vorgaben auch so streng. Mögliche Sicherheitslücken müssen zukünftig schneller geschlossen werden.“

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