Sozialer Arbeitsmarkt

Erben: Im Burgenlandkreis sollen möglichst viele Langzeitarbeitslose die Chance auf eine feste Arbeit in den Kommunen bekommen

Vor weniger Tagen hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zum sozialen Arbeitsmarkt beschlossen. Der Weißenfelser Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben möchte, dass damit möglichst vielen Langzeitarbeitslosen im Burgenlandkreis eine Chance auf feste Arbeit eingeräumt wird und die Kommunen Verstärkung gerade auf ihren Bauhöfen bekommen.

Auch im Burgenlandkreis habe sich die Arbeitslosigkeit innerhalb weniger Jahre mehr als halbiert und Arbeitskräfte werden oft händeringend gesucht.

Dennoch könnten nicht alle an dem Erfolg teilhaben. Es gibt mehr als 800.000 langzeitarbeitslose Menschen in Deutschland, die oft keine echte Chance auf Beschäftigung haben. Fast 5000 dieser Langzeitarbeitslosen leben im Burgenlandkreis. Jetzt sollen deutschlandweit 150.000 Langzeitarbeitslosen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt gegeben werden. 4 Milliarden Euro wird der Bund dafür in die Hand nehmen.

Heils Gesetzentwurf sieht vor, dass ab 2019 Menschen, die über 25 Jahre alt sind, für mindestens sieben Jahre in den letzten acht Jahren Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit nicht oder nur kurz beschäftigt waren, eine ehrliche und langfristige Perspektive bekommen. Gefördert werden können Jobs im allgemeinen und im sozialen Arbeitsmarkt – bei privaten Arbeitgebern, sozialen Einrichtungen oder Kommunen.

Gerade für die Städte und Gemeinden im Burgenlandkreis sieht Rüdiger Erben in dem Programm eine große Chance Aufgaben, die heute oft liegen bleiben, aber gesellschaftlich wünschenswert sind, umzusetzen.

Erben: „Das Programm ist eine große Chance für die Langzeitarbeitslosen auf eine sinnvolle Beschäftigung. Es ist der Weg raus aus Hartz IV und den Ein-Euro-Jobs. Zugleich ist es die Chance für die Kommunen ihre Aufgaben, z.B. im Grünbereich wieder besser zu erledigen. Im Burgenlandkreis kann so mehreren hundert Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive geschaffen werden. Die Kommunen sollten sich schon jetzt mit ihren Beschäftigungsgesellschaften ZIAG, Gesa und KöSA auf das neue Programm vorbereiten, damit im Jahr 2019 durchgestartet werden kann.“

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben