Lärmschutz an der A9

Pörsten erhält zusätzlichen Lärmschutz an der Autobahnbrücke

Vor einiger Zeit wandten sich Einwohner von Pörsten gemeinsam mit dem Rippacher Ortsbürgermeister Hans-Joachim Fuhrmann (SPD) an den Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben.  Sie beklagten die hohe Verkehrsbelastung von der dortigen Autobahnbrücke der Bundesautobahn A9.

Erben hat daraufhin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Erfahrung gebracht, wie die Verkehrsentwicklung auf dem Abschnitt der BAB 9 ist, von welcher Lärmbelastung man dort ausgeht und die Erwartung geäußert, dass die Einwohner in Pörsten besser vor dem Lärm der BAB 9 geschützt werden müssen.

Die Antwort liegt seit dieser Woche vor. Hinsichtlich der Verkehrsbelastung sagt diese aus, dass diese von Anfang der 1990er Jahre (62.000 Kfz./24h) bis 2015 (71.000 Kfz./24h) deutlich angestiegen sei, man aber wegen der Fertigstellung der A 143 (Westumfahrung Halle) bis 2030 von rückläufigen Zahlen (67.000 Kfz./24h) ausgeht.

Nach der Auffassung von Rüdiger Erben mag dahinstehen, ob letztere Prognose wirklich eintrete. Wichtig ist aus seiner Sicht folgende Aussage: Im Ergebnis schalltechnischer Untersuchungen ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass im Bereich der Brücke zusätzliche Lärmschutzwände errichtet werden. Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt sei jetzt mit der Erstellung der Planungsunterlagen beauftragt worden.

Erben: „Ich denke, dies ist ein schöner Erfolg für die lärmgeplagten Einwohner von Pörsten und hoffe, dass die Planung zügig vorangeht, damit in nicht allzu ferner Zukunft ein besserer Lärmschutz realisiert wird.“

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