Rettungsdienst im Burgenlandkreis

Erben: Rettungswache Eckartsberga macht das Leben dort sicherer


Vor knapp zehn Monaten, in der Nacht zum Ostersonntag, übernahm die Johanniter-Unfall-Hilfe für den Bereich Naumburg den Rettungsdienst. Die kurzfristige Neuertei-lung der Konzessionen durch den Kreistag war notwendig geworden, nachdem der Verwalter der insolventen Rettungsdienst Burgenlandkreis gGmbH, einer Tochterge-sellschaft der DRK-Kreisverbände Weißenfels und Naumburg/Nebra, wenigen Wo-chen zuvor erklärt hatte, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zum 31.03.2018 ein-zustellen und damit für den Bereich Naumburg ab Ostersonntag kein Rettungsdienst mehr gewährleistet gewesen wäre.

Im Zusammenhang mit der Neustrukturierung des Rettungsdienstes im Burgenland-kreis wurde auch in Eckartsberga eine neue Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe eingerichtet.

Am Donnerstagmittag besuchte der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdi-ger Erben die neue Rettungswache der JUH im Stadtzentrum von Eckartsberga. Dort informierte er sich über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in der im letzten Jahr bezogenen Rettungswache. Zuvor war die unzureichende Unterbringung in der Bad Kösener Borlachschule aufgegeben worden.
Erben zeigte sich überzeugt, dass es richtig und notwendig war, eine neue Rettungs-wache in Eckartsberga einzurichten, denn nur so könne nach seiner Überzeugung die Hilfsfrist von 12 Minuten für den Rettungstransportwagen (RTW) am Rand des Burgenlandkreises eingehalten werden.


Erben: „Innerhalb so kurzer Zeit, den Rettungsdienst in Naumburg und Umgebung zu übernehmen, war ein organisatorischer Kraftakt, denn die JUH sehr gut gemeistert hat. Die Hilfsfristen konnten in Eckartsberga in der Vergangenheit oft nicht eingehal-ten werden. Das ist jetzt anders. Für die Menschen in Eckartsberga und auch den angrenzenden Orten in Thüringen ist das Leben damit ein Stück sicherer geworden.“

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