Kanutourismus

Erben: Der Kanutourismus an der Unstrut ist eine Erfolgsgeschichte und es kann noch einiges daraus gemacht werden

Vor genau zwei Jahren besuchte der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann die Akteure des Kanutourismus an der Unstrut. Viele Ideen und Probleme wurden damals auf den Tisch gepackt. Erben hatte versprochen, sich darum zu kümmern.

Nach zwei Jahren wollte Erben eine Zwischenbilanz ziehen und schaute sich heute mit dem Balgstädter Bürgermeister Arno Krause an der Unstrut in Laucha und Kirchscheidungen um.

Rückblick: Was waren die Hauptthemen vor zwei Jahren?

Zunächst ging die Angst um, dass durch den Personalmangel beim Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) Schleusenzeiten weiter eingeschränkt werden und so den Kanutourismus auf Saale und Unstrut einschränken. Zudem könne man mit einer besseren Infrastruktur für den Kanutourismus deutlich mehr Wasserwanderer in den Burgenlandkreis locken.

Was ist daraus geworden?

Inzwischen haben LHW, der Burgenlandkreis und die Beschäftigungsförderungsgesellschaft Gesa eine Vereinbarung geschlossen. Mit langfristig bei der Gesa beschäftigten Mitarbeitern werden die Schleusenzeiten abgesichert und die Pflege der Anlagen an den zahlreichen Schleusen organisiert. Erben und Krause überzeugten sich heute vor Ort an der Schleuse in Laucha von deren Arbeit.


Noch im Sommer 2017 hat die SPD-Kreistagsfraktion bei der Verteilung der sog. „Lützen-Millionen“ die Initiative ergriffen und beantragt, dass vom Burgenlandkreis ein Investitionsprogramm zur Verbesserung der Infrastruktur für den Wassertourismus an Saale, Unstrut und Weißer Elster im Burgenlandkreis aufgelegt werden. Zu Fördermitteln des Landes wird der Burgenlandkreis den Eigenanteil von 150.000 € beisteuern und damit werden insgesamt 1,5 Mio.€ investiert. Zahlreiche kleine und große Maßnahmen an den drei Flüssen sind nun in Vorbereitung. An zahlreichen Stellen werden Anlege- und Kanutreppen gebaut, Gleitbalken installiert, Bootsregale, Schließfachanlagen und Fahrradboxen neu aufgestellt.

Rüdiger Erben zog am Freitagmittag eine positive Zwischenbilanz: „Ich freue mich, dass unsere Initiativen jetzt erste Früchte tragen, denn der Burgenlandkreis soll seine Spitzenposition beim Kanutourismus in Sachsen-Anhalt weiter ausbauen.“

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