FES-Veranstaltung

Gibt es eine Zukunft auf dem Land? Konzepte und Ideen für zu-kunftsfähige Regionen in Ostdeutschland

Anfang 2019 äußerte Professor Reint Gropp in einem Interview der MZ: „Ich glaube schon, dass viele gut ausgebildete Menschen, die heute in den Braunkohle-Revieren arbeiten, umziehen werden.“ und „Ich halte die Städteförderung auch deswegen für sinnvoll, da jeder eingesetzte Euro eine höhere Rendite erzeugt als in ländlichen Regionen.“ Nach diesen Sätzen folgte ein regelrechter Aufschrei in den ostdeutschen Ländern. Denn der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) stellte mit seinen Aussagen die vergangenen 30 Jahre Förderpolitik im Osten als völlig verfehlt dar.

Auch die im Anschluss veröffentlichte Studie des Instituts "Vereintes Land - Drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall", bekräftigte die Aussagen seines Präsidenten. Danach kommt die Studie zu dem Schluss, „die Wirtschaft im Osten sei weniger produktiv als im Westen, nur wer Städte stärke, bringe das ganze Land voran und in Ostdeutschland herrsche ein genereller Mangel nach Sachkapital sowie Fachkräften.“

Dieses Thema aufgreifend, veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Diskussion unter der Überschrift: Gibt es eine Zukunft auf dem Land? Konzepte und Ideen für zukunftsfähige Regionen in Ostdeutschland.

Als Diskussionsteilnehmer stehen zur Verfügung:

Götz Ulrich, Landrat Burgenlandkreis

Prof. Dr. Reint E. Gropp, Präsident Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH)

Prof. Dr. Berthold Vogel, Direktor Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität

Eröffnet wird die Diskussion von dem SPD-Landespolitiker Rüdiger Erben.

Die Veranstaltung der FES findet

am 5. September 2019,

ab 18.00 Uhr im Hotel Bibermühle,

Lauchaer Str. 36, 06647 in Bad Bibra statt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich mit Diskussionsbeiträgen einzubringen.

Anmeldung bei der FES-Stiftung in Magdeburg unter:
Tel: 0391-568 760
Email: info.magdeburg@fes.de

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