Schädlingsbefall von Eichen

Erben: Ist der Eichenprozessionsspinner in Problem im Burgenlandkreis?

Der Eichenprozessionsspinner ist eigentlich ein Nachtfalter. Da er ein warm-trockenes Klima bevorzugt, breitet er sich wegen der Klimaveränderungen immer stärker auch in Deutschland aus. Die Brennhaare der Raupen sind für Mensch und Tier gefährlich und lösen allergische Reaktionen aus. Bislang trat der Eichenprozessionsspinner in Sachsen-Anhalt v. a. in den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel, Stendal und Wittenberg sowie der Stadt Dessau-Roßlau auf.  Dort sind die Auswirkungen auf die Eichenbestände und die Gesundheitsgefahren für die Menschen mittlerweile enorm. Die Bekämpfung gestaltet sich wegen der rasenden Ausbreitung und dem Mangel an zugelassenen Schädlingsbekämpfungsmitteln schwierig.

Im Frühjahr 2019 wurde der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben wiederholt angesprochen, dass sich der Eichenprozessionsspinner auch im Burgenlandkreis ausbreiten würde. Auch von der ehemaligen CDU-Kreisrätin Margarete Späte aus Zeitz wurde es im Juni in der letzten Sitzung des Kreistages angesprochen.

Erben hat daraufhin von der Landesregierung die zuständigen Behörden befragen lassen. Erben ist erstaunt über die Antwort (siehe Anlage): „Die Behörden wissen von nichts. Weder wurde der Eichenprozessionsspinner irgendwo lokalisiert, noch wurden gesundheitliche Probleme durch Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen bekannt.“

Anlage 01

Für Erben passt das nicht zusammen, mit den einzelnen Fotos, die ihm über die sozialen Netzwerke zugesandt wurden. Deshalb bietet er aufmerksame Einwohner des Burgenlandkreises um Mithilfe. Kann jemand weiterhelfen? Hilfreich wären eine möglichst genaue Ortsangabe und ein Foto von befallenen Eichen. Diese soll bitte an sein Wahlkreisbüro nach Weißenfels gesandt werden. Am einfachsten geht dies per Email: buero@ruediger-erben.de

Erben: „Ich will kein Problem herbeireden, das es gar nicht gibt. Aber die, wenn auch nur wenigen Berichte von Bürgern aus dem östlichen Teil des Burgenlandkreises bei gleichzeitigem Nichtwissen der Behörden, stimmen mich mit Sorge. Wenn es zu einer Ausbreitung auch im Burgenlandkreis kommt, dann muss rechtzeitig gehandelt werden, damit es gar nicht erst zu den Problemen wie im Norden und Osten Sachsen-Anhalts kommt. Das will ich erreichen, doch dazu brauche ich Fakten. Ich hoffe, ich bekomme sie durch Mithilfe aufmerksamer Einwohner des Burgenlandkreises.“

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