Verkehrsunfälle in der Tagewerbener Straße

Verkehrsunfallstatistik zeigt, dass die Ampel die Kreuzung Tagewerbener Straße/B 176 sicher gemacht hat

Seit der Verkehrsfreigabe in 2011 entwickelte sich die Kreuzung der Kreisstraße K 2187 mit der B 176 in der Tagewerbener Straße der Stadt Weißenfels zu einem der Unfallschwerpunkte im Burgenlandkreis. Bis 2015 wurde der Versuch unternommen mit neuer Beschilderung und durch das Aufbringen sog. Rüttelstreifen, die Geschwindigkeit zu beeinflussen und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Trotzdem blieb die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt. Immer wieder ereigneten sich schwere Verkehrs-unfälle mit Personenschaden, die fast immer in der Nichtbeachtung der Vorfahrt ihre Ursache hatten.

Frühzeitig hatte der Weißenfelser Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben die Anordnung einer Lichtsignalanlage an der Kreuzung gefordert. Damit war er jedoch lange Zeit bei den zuständigen Behörden auf taube Ohren gestoßen. Erst im Herbst 2015 kam es letztlich zur Anordnung einer Ampel. Ende 2015 ging die mobile Lichtsignalanlage schließlich in Betrieb, die zwischenzeitlich durch eine festinstallierte Anlage ersetzt wurde. Nach vier Jahren wollte Erben jetzt wissen, ob die Ampel etwas gebracht hat, schließlich war deren Wirksamkeit zuvor immer wieder angezweifelt worden.

Deshalb erfragte er die Verkehrsunfallstatistik seit der Verkehrsfreigabe im Jahr 2011:

Jahr Verkehrsunfälle ge-samt davon mit Personenschaden Anzahl Vorfahrtsunfälle:

Danach ist das Ergebnis eindeutig, seit Inbetriebnahme der Ampel haben nur zwei Verkehrsunfälle stattgefunden.

Erben: „Jetzt zeigt sich, dass es richtig war, nicht weiter mit immer neuen Verkehrsschildern oder Rüttelstreifen zu experimentieren, sondern mit Maßnahmen zu reagieren, die erwiesenermaßen Erfolg bringen. Ich habe immer vorhergesagt, dass die neue Ampel für deutlich mehr Sicherheit sorgen wird. Der Beweis dafür ist erbracht.“

 

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