Kinderbetreuung

Erben: Nach der Corona-Krise muss es eine Sonderregelung für die Kita- und Hortbeiträge geben

Ab Wochenbeginn wird es bis Ostern zu einer massiven Einschränkung der Betreuung in Kindergärten und Horten in Sachsen-Anhalt kommen. Dann wird der geltende Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung nicht mehr für alle Kinder erfüllt werden können. Auch, wenn die aktuelle Rechtslage vorsieht, dass der Kostenbeitrag für das erste Kind immer zu entrichten ist, solange für das Kind ein Betreuungsvertrag besteht, sieht der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben hier die Notwendigkeit, dass nach der Corona-Krise eine großzügige Sonderregelung für die Eltern geschaffen wird, deren Kind nicht in der Notbetreuung war und deren Kostenbeitrag nicht sowieso das Jugendamt übernimmt.

Erben: In den nächsten Wochen wird der Rechtsanspruch nur eingeschränkt erfüllt werden können. Das wird viele Eltern für größere Probleme bei der Betreuung ihrer Jüngsten stellen. In Anbetracht der Corona-Krise ist die Schließung zahlreicher Einrichtungen unbedingt notwendig und das werden die meisten Betroffenen auch einsehen. Ich möchte politisch erreichen, dass die Eltern, die den Beitrag selbst zahlen nicht die Dummen sind. Sicher wird bald zwischen Bund und Ländern ein großes Finanzpaket zur Bewältigung der Krise geschnürt werden. Ich setze mich dafür ein, dass darin auch dieser Aspekt Berücksichtigung findet.

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