Schulsozialarbeit

Erben: Beschluss des Finanzausschusses sichert Schulsozialarbeit im Burgenlandkreis

Am heutigen Mittwoch hat der Finanzausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt in der sog. „Bereinigungssitzung“ zum Landeshaushalt 2020 einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen angenommen, der die Fortführung der Schulsozialarbeit über des Jahr 2021 hinaus sichert. Nach dem Haushaltsentwurf der Landesregierung wäre dies nicht gesichert gewesen und es bestand die berechtigte Befürchtung, dass nach den Landtagswahlen 2021 nicht rechtzeitig die Weichen für eine Fortsetzung hätten gestellt werden können (https://www.mz-web.de/weissenfels/wenig-hoffnung-koen-nen-schueler-der-neustadtschule-ihre-schulsozialarbeitrin-behalten--36356606).

Deshalb haben sich die Koalitionsfraktionen in den letzten Tagen darauf verständigt, die Schulsozialarbeit langfristig zu verankern und mit einer Verpflichtungsermächtigung von 38 Millionen Euro bis ins Jahr 2023 abzusichern. Das gebe dem nächsten Landtag, welcher im Juni 2021 neu gewählt wird, ausreichend Zeit, die weiteren Weichenstellungen vorzunehmen.

Der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben, selbst Mitglied des Finanzausschusses des Landtages von Sachsen-Anhalt, hatte sich in den letzten Monaten mit Nachdruck für eine solche Lösung eingesetzt.

Erben: „Ich weiß um den Wert der Tätigkeit der Schulsozialarbeiterinnen in unserem Landkreis. Jetzt haben wir erreicht, dass es keinen Abbruch geben kann, weil im nächsten Jahr Landtagswahlen stattfinden. Für die langfristige Zukunft der Schulsozi-alarbeit ist diese Wahl jedoch entscheidend, wenn man z.B. zur Kenntnis nimmt, was die AfD im Landtag dazu sagt: „Jeder Cent des sachsen-anhaltinischen Steuerzahlers ist zu schade, um ihn für so überflüssige wie Schulsozialarbeit rauszuschmeißen.““

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