SuedOstLink

Erben: Die jetzt favorisierte Variante des Korridors kann nicht das letzte Wort sein

Ende letzter Woche hat die Bundesnetzagentur ihre Entscheidung zur Bundesfachplanung für den Abschnitt A (Wolmirstedt – Raum Naumburg / Eisenberg) der Gleichstromleitung SuedOstLink veröffentlicht. Darin legt die dem Bundeswirtschaftsminister unterstehende Genehmigungsbehörde den Korridor für die weitere Planung verbindlich fest. Hier kann man diese nachlesen: 

https://www.netzausbau.de/leitungsvorhaben/bbplg/05/A/de.html?cms_vhTab=2

Den Unterlagen ist zu entnehmen, dass man alle Vorschläge verworfen hat, die u.a. der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben eingebracht hatte (siehe Anlage). Pauschal werden alle Vorschläge im Raum Rippach, Zorbau und Nessa verworfen (siehe Seite 411 der Bundesfachplanungsentscheidung).

Erben ist enttäuscht von der Haltung der Genehmigungsbehörde und will deren Entscheidung auch nicht akzeptieren:

„Insbesondere der Trassenverlauf südlich des Kreuzes Rippachtal ist nicht akzeptabel, da er eine breite Schneise in den schmalen landschaftlich reizvollen Bereich zwischen den Ortsteilen Pörsten und Rippach schlagen würde. Vielmehr kann man deutlich weiter nach Süden auf der westlichen Seite der Bundesautobahn A 9 bleiben. Ich habe vor Jahren entschieden und letztlich auch erfolgreich für ein Erdkabel anstatt einer riesigen überirdischen Freileitung gekämpft. Doch auch das Erdkabel muss so verlegt werden, dass es möglichst wenig Menschen und Landschaft beeinträchtigt. Das ist bei einer Querung zwischen Pörsten und Rippach nicht der Fall. Deshalb kann die jetzige Trasse nicht das letzte Wort gewesen sein.“

Anlage - Stellungnahme an Bundesnetzagentur wg. SuedOstLink Verlauf im BLK_

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