Pflegebonus in Sachsen-Anhalt

Erben: Über 3.000 Beschäftigte in der Altenpflege im Burgenlandkreis werden von der Aufstockung des steuerfreien Pflegebonus auf 1.500 Euro partizipieren

Der Finanzausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt hat heute die Mittel freigegeben, um die vom Bund finanzierte einmalige Bonuszahlung von 1.000 Euro an Beschäftigte in der Altenpflege, um weitere 500 Euro aufzustocken.

Der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben, der Mitglied des Finanzausschusses ist, ist erfreut über diese Entscheidung, die zuvor von der SPD in der Regierungskoalition massiv eingefordert worden war:

„Deutlich mehr als 3.000 Beschäftigte in der stationären und ambulanten Altenpflege im Burgenlandkreis werden von der Regelung etwas haben. Das ist ein Signal der Anerkennung und Solidarität für die Menschen, die in der Corona-Pandemie unter großem Einsatz und Risiko ältere Menschen pflegen und gesund erhalten. Zugleich war mir wichtig, dass der Bonus nicht von den Pflegebedürftigen über erhöhte Zuzahlungen aufgebracht werden muss.“

Nach seiner Auffassung kann es jedoch nicht bei dem einmaligen staatlichen Pflegebonus bleiben, denn niemand werde sich wegen des Einmalbonus für die Ausbildung in einem Pflegeberuf entscheiden, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen.

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