Corona-Massentest im Schlachthof Weißenfels

Erben begrüßt konsequentes Handeln des Burgenlandkreises zur Abwehr von Infektionsgefahren in Weißenfels


Am heutigen Tag erließ der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich, eine Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Demnach müssen sich von heute an bis zum 03.07.2020 alle Mitarbeiter des Schlachthofstandortes Tönnies in Weißenfels einem Covid-19-Test unterziehen.


Der Weißenfelser Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben, der auch ehrenamtliches Mitglied des Pandemiestabes des Burgenlandkreises ist, begrüßt das konsequente Handeln des Landkreises.

„Nachdem in der vergangenen Woche ein Werkvertragsarbeiter von Tönnies positiv getestet wurde, verbreitete sich in Weißenfels schnell das Gerücht, viele der Schlachthofmitarbeiter seien schon längst infiziert, sie würden jedoch nicht getestet. Nachdem es dem Gesundheitsamt nicht möglich war, alle Kontaktpersonen des Infizierten zu ermitteln, war der Burgenlandkreis gezwungen zu handeln. Mit der jetzt angeordneten Allgemeinverfügung werden alle Mitarbeiter des Schlachthofes, unabhängig von ihrem Beschäftigungsverhältnis, auf Covid-19 getestet. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt, um zu verhindern, dass wir Gefahr laufen, dass Verhältnisse wie in Nordrhein-Westfalen eintreten. Wir müssen einfach wissen, ob das Virus im Weißenfelser Schlachthof ist oder nicht. Das ist keine Vorverurteilung der Mitarbeiter oder des Unternehmens, es dient dem Gesundheitsschutz der Weißenfelser Bevölkerung.“

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