Kanutourismus

Investitionen in Wassertourismus werden sich für Burgenlandkreis auszahlen, doch auch Thüringen muss nachziehen

Wie steht es um den Kanutourismus an Unstrut und Saale? Über diese Frage diskutierten gestern der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben und der Inhaber des Unstrutcamps Chris Dabbert bei einer Kanutour auf der Unstrut.

Beide waren sich einig, dass die bevorstehenden Investitionen des Burgenlandkreises in die wassertouristische Infrastruktur an Saale, Unstrut und Weißer Elster einen weiteren Schub für die Stärkung des Tourismus bedeuten. Denn zurzeit zeige sich noch sehr genau, wo es Probleme z.B. wegen fehlender Anlegestellen, Umtragemöglichkeiten oder Toiletten gibt.
Auch die Auswirkungen des Corona-Lockdowns wurden thematisiert. Trotz Schließung haben sich die Besucherzahlen seit der Öffnung des Schleusenbetriebes Mitte Mai auf den der Vorjahre eingependelt. Man sei sogar auf dem Weg die Zahlen für die Saison insgesamt zu steigern. Hier zeige sich, dass der Stellenwert des Individualtourismus in den letzten Monaten enorm angestiegen ist. Diese Entwicklung ist ein echter Gewinn für den Kanutourismus an Unstrut und Saale.

Rüdiger Erben stellte nach der Kanutour zufrieden fest: „Es war die richtige Entscheidung, die sog. „Lützen-Millionen“ für die Stärkung der wassertouristischen Infrastruktur einzusetzen. Der Burgenlandkreis wird für viele Kanutouristen immer attraktiver. Durch die Corona-Pandemie hat sich diese Entwicklung noch verstärkt. Deshalb müssen wir jetzt dranbleiben. Denn neue Probleme sind bereits ausgemacht. Ich will jetzt den Kontakt zum Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee suchen, denn die Bedingungen in Jena oder Camburg sind genauso unzureichend wie an der Unstrut im benachbarten Freistaat.“

1 Antwort

  1. Guten Tag Herr Erben Leider habe ich Sie im Büro nicht angetroffen. Ich wohne in Uichteritz an der Saale höhe kleine Parkanlage "Friedenstaube". In dieser Anlage befindet sich eine aus Friedhofssteinen und Kleinbahnschienen entsprechend wacklige Anlegestelle aus den 5zigern Jahren.Kann man nicht in diesen Rahmen eine ordentliche Anlegestelle schaffen.Genug Paddler die hier eine Rast machen möchten gibt es. Es grüßt Sie auf ein positives Ergebnis hin Volker Ulrich

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