Rettungsdienst im Burgenlandkreis

Erben: Malteser haben in der Corona-Krise in Weißenfels hervorragende Arbeit geleistet

Vor drei Monaten haben die Weißenfelser Retter vom Malteser Hilfsdienst in der Rudolf-Diesel-Straße in Weißenfels ihre neue Rettungswache bezogen, nachdem sie über zwei Jahre in einem Übergangsobjekt in der Weißenfelser Nordstraße untergebracht waren.

In dem neuen Objekt traf sich der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben am Donnerstag mit Malteser-Geschäftsführer Mario Großmann und weiter Verantwortlichen der Hilfsorganisation und des Landratsamtes um eine Bilanz der Arbeit der letzten Jahre zu ziehen.

Zur Erinnerung: Vor fast zweieinhalb Jahren, in der Nacht zum Ostersonntag 2018, übernahm der Malteser Hilfsdienst für den Bereich Weißenfels den Rettungsdienst. Die kurzfristige Neuerteilung der Konzessionen durch den Kreistag war notwendig geworden, nachdem der Verwalter der insolventen Rettungsdienst Burgenlandkreis gGmbH, einer Tochtergesellschaft der DRK-Kreisverbände Weißenfels und Naumburg/Nebra, wenigen Wochen zuvor erklärt hatte, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zum 31.03.2018 einzustellen und damit für den Bereich Naumburg ab Ostersonntag 2018 kein Rettungsdienst mehr gewährleistet gewesen wäre.

Erben zeigte sich zufrieden, dass nun ordentliche Unterbringungsbedingungen für das Weißenfelser Rettungsdienstpersonal geschaffen wurden, auf die man viele Jahre hatte verzichten müssen.

Zugleich konnten die Verantwortlichen berichten, wie man die Corona-Pandemie bislang gemeistert hat. So wurden und werden die Corona-Test im Zusammenhang mit den Tönnies-Beschäftigten von den Maltesern vorgenommen.

Erben: „Die neue Rettungswache ist für die Mitarbeiter im Rettungsdienst ein großer Sprung nach vorn. Zuvor haben sie unter schwierigen räumlichen Bedingungen ihren Dienst leisten müssen. Bei der Abwehr der Corona-Pandemie haben sie in Weißenfels und für die Weißenfelser Hervorragendes geleistet. Sie haben nicht nur unter schwierigen Bedingungen den Rettungsdienst sichergestellt. Mit der Abnahme tausender Test haben sie ihren Anteil erbracht, dass sich das Coronavirus gar nicht erst ausbreiten konnte.“

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