Bundesweiter Warntag

Rüdiger Erben: „Die Probleme zeigen deutlich: Klassische Sirenen sind unverzichtbar“

Heute fand der erste bundesweite Warntag seit 30 Jahren statt. Die Warnung sollte um 11.00 Uhr ausgelöst werden. Offensichtlich kam es bei den Warnapps NINA und KATWARN zur stark verzögerten Übermittlung der Warnmeldung. Der Grund für die Probleme soll nach Behördenangaben im Modularen Warnsystem (MoWaS) liegen. Angeblich soll sich Bayern nicht an die Auslösekonzeption gehalten und damit die Panne ausgelöst haben.

Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, fordert seit Jahren, die Warnung der Bevölkerung in Katastrophenfällen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Erben: „Gut, dass es den heutigen Warntag gab, weil so Mängel aufgedeckt werden, die im Ernstfall hoch gefährlich sein könnten. Für mich hat der heutige Tag aber deutlich gemacht, dass die Warnung der Bevölkerung nicht nur auf Smartphone-Apps passieren kann. Die klassische Sirene ist für die Warnung der Bevölkerung weiter unverzichtbar.“

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