Polizeipersonal

Erben: Wir unterstützen die Forderung der Polizeigewerkschaf-ten, denn sie entspricht der Vereinbarung im Koalitionsvertrag

Der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Olaf Sendel hat in den Medien gefordert, den Defizite beim Polizeipersonal durch die freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit von erfahrenen Polizeibeamten zu begegnen. Die Forderung vertreten auch die Lan-desverbände der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BdK).

Die Forderung der Polizeigewerkschaften erfährt die ausdrückliche Unterstützung der SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt. Aus deren Sicht kann der weiter angespannten Personalsituation bei der Landespolizei nur so begegnet werden.

Nach Ansicht des innenpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Rüdiger Erben haben das die Koalitionspartner auch bereits 2016 so vereinbart und Innenminister Stahlknecht (CDU) stehe in der Pflicht dies auch so umzusetzen:

"Aus nahezu allen Polizeirevieren Sachsen-Anhalts erreichen mich Beschwerden von erfahrenen Polizeibeamten, die bereit sind länger zu arbeiten und wissen, dass sie in den Dienststellen noch dringend gebraucht werden. Wir haben 2016 vereinbart, dass wir die freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit bis einschließlich 2021 ermöglichen. Die Lage hat sich zusätzlich noch dadurch verschärft, dass überdurchschnittlich viele Anwärter ihre Ausbildung nicht erfolgreich abschließen konnten. Deshalb brauchen wir die erfahrenen älteren Kollegen und ich erwarte von Innenminister Stahlknecht, dass er diese Vereinbarung auch umsetzt.“

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