Solarparks

Standortgemeinden der Solarparks sollen Anteil an den Stromerlösen und mehr Gewerbesteuer erhalten

Am Donnerstagabend hat der Deutsche Bundestag eine Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) beschlossen. Nach langem Ringen hat man sich dazu verständigt, dass Gemeinden zukünftig von der Wertschöpfung Erneuerbarer Energien direkt profitieren können. So wie schon seit einigen Monaten bei Windkraftanlagen, können Gemeinden, die von der Errichtung eines Solarparks betroffen sind, zukünftig 0,2 Cent pro Kilowattstunde für die eingespeiste Strommenge erhalten.

Der Weißenfelser Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben begrüßt diese Neuregelung, die maßgeblich auf Druck von SPD-Kommunalpolitikern in den neuen Bundesländern zustande gekommen ist.

Erben: „Solarparks verursachen für die Kommunen zwar nicht solche Belastungen wie Windkraftanlagen, trotzdem stellen sie einen erheblichen Flächenbedarf dar. Wenn eine Kommune Standort eines Solarparks ist, dann muss sie auch finanziell etwas davon haben. Das war bislang nur in geringem Maße so und wird sich nun ändern. Ich hätte mir gewünscht, dass die Beteiligung an den Stromerlösen auch für Alt-Anlagen gilt. Das war leider nicht durchsetzbar. Jetzt können die Kommunen aber zumindest ihren Nutzen aus neuen Anlagen ziehen.“

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