Spiel und Spaß für alle – Neustadt erhält einen Inklusionsspielplatz

Der Weißenfelser Neustadtpark erhält im Jahr 2022 einen Inklusionsspielplatz. Die Spielgeräte sind rollstuhlgerecht und können von allen genutzt werden – unabhängig vom Alter und den individuellen Fähigkeiten. Die Stadt Weißenfels hat sich mit dem Projekt erfolgreich um Fördergelder aus dem LEADER‐Programm (ELER) beworben. Der Leiter der Leadergruppe „Montanregion Sachsen Anhalt Süd“ Andy Hauk überreichte am 29. November 2021 einen Fördermittelbescheid in Höhe von etwa 79.000 Euro an Oberbürgermeister Robby Risch. Die Gesamtkosten für den Inklusionsspielplatz schätzt die Stadt auf etwa 100.000 Euro. Vor Ort waren auch die Landtagsabgeordneten Elke Simon‐Kuch und Rüdiger Erben.

„Seit mehr als drei Jahren suchen wir nach Finanzierungsmöglichkeiten für einen Inklusionsspielplatz im Neustadtpark. Das es nun klappt, ist großartig“, sagte Oberbürgermeister Robby Risch. „Wir schaffen vor Ort mehr Aufenthaltsqualität aber auch eine Möglichkeit, um sich zu treffen, sich zu bewegen und etwas zu erleben“, sagte das Stadtoberhaupt. Geplant sind unter anderem eine rollstuhlgeeignete Nestschaukel, ein barrierefreies Karussell, ein Rutschturm und eine Federwippe mit zwei Sitzen. Auf diese Weise können auch hilfebedürftige Menschen mit Begleitpersonen teilhaben. Der Spielplatz entsteht auf einer 450 Quadratmeter großen Fläche neben der Skateranlage.

Robby Risch kündigte an, dass in der Verwaltung derzeit geprüft wird, ob der Spielplatz um eine Outdoor‐Fitness-anlage erweitert werden kann. Denkbar wäre demnach beispielsweise ein so genannter Calisthenics‐Spielplatz, auf dem Menschen jeden Alters Sport mit dem eigenen Körpergewicht machen können. Ziel sei es zudem, die Bürgerinnen und Bürger in die konkrete Gestaltung des Areals mit einzubeziehen.

Foto: Der Leiter der Leadergruppe „Montanregion Sachsen Anhalt Süd“ Andy Hauk (2.v.l.) überreichte einen Fördermittelbescheid für den Bau eines Inklusionsspielplatzes im Neustadtpark an Oberbürgermeister Robby Risch (2.v.r.). Vor Ort waren auch die Landtagsabgeordneten Elke Simon‐Kuch und Rüdiger Erben.
Fotografin: Katharina Vokoun

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