BUND-Kritik am interkommunalen Gewerbegebiet

Weißenfels, 23.März 2022

 

Erben: BUND-Kritik am interkommunalen Gewerbegebiet zeugt von gefestigter Ideologie und wenig Sachkenntnis

 

In der heutigen Lokalausgabe Weißenfels der Mitteldeutschen Zeitung kritisiert die BUND-Kreisgruppe Burgenlandkreis die überbordende Planung für ein interkommunales Gewerbegebiet der Städte Weißenfels, Lützen und Teuchern sowie des Burgenlandkreises östlich der Autobahn A9. Es gebe in Weißenfels, Lützen und Teuchern noch freie Gewerbeflächen "in erheblichem Umfang", die genutzt werden können.

Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt das Projekt mit Nachdruck und hält die Ablehnung des BUND für ideologiegetrieben. Zudem zeuge diese von mangelnder Sachkenntnis der örtlichen Verhältnisse. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende Rüdiger Erben:

Würde es stimmen, was der BUND behauptet, käme niemand die Idee einen dreistelligen Millionenbetrag in ein neues Gewerbegebiet an der Autobahn zu investieren. Realität ist aber, dass es in den drei Städte keinerlei nennenswerte Flächen für Industrieansiedlungen mehr gibt. Wenn eine Großansiedlung ansteht, dann helfen keine Splitterflächen mit wenigen Hektar. Die Ansiedlung von Intel in Magdeburg ist Ergebnis der Weitsichtigkeit der Landeshauptstadt, die eine solch große Fläche vorgehalten hat und die im entscheidenden Moment angeboten werden konnte. Darum geht es bei dem Gewerbegebiet an der A9. Dort soll es nicht viele kleine Flächen geben, sondern Großansiedlungen möglich gemacht werden. Wie wenig sich der BUND mit dem Vorhaben beschäftigt hat, zeigt deren Aussage, dass auf der Fläche Baumbewuchs vernichtet werde. Außer wenigen Pappeln kann ich auf der riesigen Fläche keinen Baumbestand finden. In dem Gewerbegebiet werden mehr Bäume stehen als in der heutigen ausgeräumten Agrarlandschaft.

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