Schulsozialarbeit im Burgenlandkreis

Weißenfels, den 4.Mai 2022

 

Erben: Weichenstellung im Finanzausschuss des Landtages ermöglicht (Wieder-)Ausweitung der Schulsozialarbeit im Burgenlandkreis; Priorität muss jetzt auf den Grundschulen im ländlichen Raum liegen


Am heutigen Mittwoch beschließt der Finanzausschuss des Landtages auf Antrag der Koalitionsfraktionen in seiner „Bereinigungssitzung“ für den Landeshaushalt 2022, die Mittel für die Schulsozialarbeit für die nächsten beiden Schuljahre deutlich aufzustocken. Einerseits werden die 20%igen Eigenanteile der Landkreise weitere zwei Schuljahre komplett vom Land übernommen, was für den Burgenlandkreis über 800.000 € ausmacht. Zudem bekommen die Landkreise, die bei der Umverteilung der Schulsozialarbeiterstellen für die neue Förderperiode Stellen verloren haben, diese zusätzlich und ebenfalls zu 100 % gefördert. Für den Burgenlandkreis bedeuten das zwei zusätzliche Stellen und weitere 240.000 € an Zuweisungen.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben ist zufrieden mit dieser Weichenstellung, für welche er sich in den Haushaltsverhandlungen im Landtag massiv eingesetzt hat. Zugleich äußert er die Erwartung, dass mit den zusätzlichen Mitteln gezielt die Schulsozialarbeit in den größeren Grundschulen im ländlichen Raum gesichert wird:

Als SPD-Kreistagsfraktion haben wir jetzt die dringende Erwartung an den Jugendhilfeausschuss des Burgenlandkreises, dass die Verteilung der neuen Mittel so erfolgt, dass damit die Schulsozialarbeit in den größeren Grundschulen im ländlichen Raum wie Teuchern, Saubach oder Hohenmölsen gesichert wird. Diese wären bei der bislang geplanten Neuverteilung im Burgenlandkreis die Verlierer gewesen. Für sie haben wir als Sozialdemokraten in Naumburg und in Magdeburg gekämpft. Die zusätzlichen Mittel müssen jetzt auch dort landen.“

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