Verkehrssicherheit

Weißenfels, 3.Juni 2022

 

In Trebnitz-Siedlung sollen die Fahrzeugführer jetzt Rücksicht auf die Kinder nehmen

 

Über die Nordstraße in der Bergarbeitersiedlung von Trebnitz rollt der überörtliche Verkehr von Teuchern Richtung Zeitz. Auch in der Siedlung gibt es erfreulicherweise wieder mehr Kinder. An der Straße befinden sich die Bushaltestelle und ein kleiner Spielplatz. Dennoch bietet die Straßenverkehrsordnung aktuell keine Handhabe dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h anzuordnen.

Der Trebnitzer Ortsbürgermeister Bernd Schuster wandte sich jüngst mit der Unterstützung an den Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben. Natürlich konnte auch er keine Geschwindigkeitsbegrenzung anordnen, die der aktuellen Gesetzeslage widerspricht. Deshalb spendete er zwei 75x50 cm große Kinder- und Spielplatzschild  "Freiwillig 30 km/h wegen uns. Am heutigen Freitagnachmittag überzeugten sich Schuster und Erben vor Ort von der Wirkung (siehe Foto).

Beiden ist klar, dass die Schilder nur die zweitbeste Lösung sind. Deswegen bauen sie auch darauf, dass die neue Bundesregierung die Straßenverkehrsordnung bis 2025 ändert und unter erleichterten Bedingungen eine verkehrsbehördliche Anordnung einer innerörtlichen Geschwindigkeitsbegrenzung zugelassen wird. Bis dahinsetzen sie auf die Signalwirkung der Schilder und die Vernunft der Verkehrsteilnehmer.

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