Sanitätsdienst der Bundeswehr

Weißenfels, 15.August 2022

 

Verteidigungsstaatssekretärin Siemtje Möller besucht den
Bundes
wehrstandort Weißenfels


Vor genau einem Jahr herrschte am Bundeswehrstandort Weißenfels große Verunsicherung, weil Pläne an die Öffentlichkeit gelangt waren, wonach die damalige Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer (CDU) die Auflösung des Sanitätsdienstes als eigenständigen Organisationsbereich der Bundeswehr zum 01.04.2022 plane. Die Pläne sind glücklicherweise spätestens seit der Bundestagswahl vom Tisch.

Um die Zukunft des Sanitätsdienstes im Allgemeinen und des Bundeswehrstandortes im Besonderen zu besprechen hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben die Parlamentarische Staatssekretärin Siemtje Möller (SPD) nach Weißenfels eingeladen. Am heutigen Montag kam sie in die hiesige Sachsen-Anhalt-Kaserne.

In dem Gespräch mit dem stellvertretenden Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung Generalarzt Dr. Bruno Most wurde schnell klar, vor welchen Herausforderungen der Sanitätsdienst steht, nachdem die Landes- und Bündnisverteidigung wieder im Zentrum der Aufgaben der Bundeswehr steht. Deshalb sei es auch so wichtig, dass aus dem Sondervermögen Bundeswehr in den nächsten Jahren hochmobile, geschützte Rettungszentren beschafft werden. Solche Einrichtungen für die Soldaten habe bislang noch keine Armee der Welt. 

Da das in Weißenfels stationierte Sanitätsregiment 1 die Grundausbildung für die Soldatinnen und Soldaten durchführt, bot sich am Montagmittag zudem Gelegenheit, einige Stationen der Erste-Hilfe-Ausbildung in der Kaserne zu besuchen und mit den jungen Frauen und Männern ins Gespräch zu kommen.

Erben: Wir alle hoffen, dass die neue Ausrüstung nie in einem Krieg zu Einsatz kommt. Der Sanitätsdienst erhält jetzt endlich die Ausrüstung, die er seit Jahren fordert. Der Standort Weißenfels wird bei der Vorbereitung der Bundeswehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung eine bedeutsame Rolle spielen. Das wurde heute nochmal klar.

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