ÖPNV Burgenlandkreis

Weißenfels, 03.November 2022

 

Bundesweites 49 Euro-Ticket macht Modellprojekt zum „365 Euro-Ticket“ für den Burgenlandkreis überflüssig und außerdem fällt die Grenze zu Tarifgrenze zu Thüringen

 

Bund und Länder haben sich am Mittwoch dieser Woche auf eine Nachfolgeregelung für das bundesweit gültige Neun-Euro-Ticket im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus dem Sommer geeinigt - und zwar auf das "Deutschlandticket" zu einem Preis von 49 Euro pro Monat. Es soll so schnell wie möglich, bestenfalls zum Jahreswechsel eingeführt werden. Das neue Ticket soll bundesweit, egal in welchem Verkehrsmittel und in allen regionalen Verkehrsverbünden gelten.

Nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion hat sich damit das Bemühen des Burgenlandkreis um ein Modellprojekt des Landes zum 365 Euro-Ticket erledigt. Noch im Dezember 2021 hatte der Kreístag des Burgenlandkreises auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, sich um ein solches Modellprojekt beim Land zu bewerben.

Für den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben, der sich als Landtagsabgeordneter seit längerer Zeit für ein regionales „365 Euro-Ticket einsetzt hat, ist das bundesweite Ticket jedoch die bessere Lösung:

Niemand würde ein 365 Euro-Ticket für den Burgenlandkreis, mit dem er vielleicht auch nach Leipzig oder Halle fahren könnte, wenn er für 49 Euro im Monat bundesweit unterwegs sein kann. Das neue Ticket ist ein Riesenerfolg für die vielen Pendler aus dem Burgenlandkreis in die benachbarten Großstädte Leipzig, Halle, Jena und Gera. Sie sparen richtig viel Geld und die Tarifgrenzen zum Verkehrsverbund Mittelthüringen spielen endlich keine Rolle mehr.

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