Präventionstag für Landespersonal an Schulen

Weißenfels, 28.Dezember 2022

 

Erben: Gut gemeint, schlecht gemacht und das auf dem Rücken der Eltern

 

Heute berichtet die Weißenfelser Ausgabe der Mitteldeutsche Zeitung über die Verärgerung bei Schüler- und Elternvertretern im Burgenlandkreis über die Durchführung des „Präventionstag Arbeits- und Gesundheitsschutz für das Landespersonal an Schulen in öffentlicher Trägerschaft im Land Sachsen-Anhalt“.

Der Weißenfelser Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben teilt diese Kritik, denn aus seiner Sicht ist die zunächst gute Idee für das Landespersonal schlecht umgesetzt und durch das ausdrückliche Verbot einer Notbetreuung bei gleichzeitig verneinter Ferienbetreuung im Hort allein zum Problem der Eltern der Grundschülerinnen und Grundschüler gemacht.

Erben hatte das Problem bereits im November zum Gegenstand im Landtag gemacht. Die Antwort aus dem Bildungsministerium war aus seiner Sicht äußerst unbefriedigend (Anlage 01). Das verwies die Eltern auf „die seit der Coronakrise gängigen Modelle“ der Betreuung (Homeoffice, Großeltern...). Das veranlasste den Abgeordneten erneut zum Nachhaken bei Bildungsministerin Eva Feußner (CDU). Auf sein Schreiben vom 17.11.2022 (Anlage 02) hat er bislang keine Antwort erhalten.

Erben: „Ich gönne dem Landespersonal an den Schulen den Präventionstag. Doch dann muss das Bildungsministerium auch Sorge dafür tragen, dass die Grundschüler betreut werden. Noch nie fiel in Sachsen-Anhalt so viel Unterricht aus, wie in diesem Schuljahr. In zwei Corona-Jahren waren monatelang die Eltern die Lehrer ihrer Kinder. Es gibt wahrlich wichtigere Baustellen im Bildungsministerium als die Durchführung eines Präventionstag, der ausdrücklich nicht in den Ferien durchgeführt werden darf.“

 

Anlage 01

Anlage 02

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