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Verlassener Garagenkomplex am Storchennest

Weißenfels, 10. Dezember 2024

Erben: Verwahrloste Grundstücke sind Einhaltung für Brandstifter

Heute berichtet die Lokalausgabe Weißenfels der Mitteldeutschen Zeitung unter der Überschrift „Unrat fängt in einer Garage Feuer“, dass es am Sonntagabend zu einem Brand in der Straße Am Storchennest in Weißenfels-West gekommen sei. Es habe Unrat in einer Garage gebrannt.

Für den Weißenfelser Landtagsabgeordneten und innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rüdiger Erben kommt diese Entwicklung nicht überra-
schend: „Wie schon im Garagenkomplex am Kornwestheimer Ring konnte es der WVW im Auftrag der Stadt Weißenfelser gar nicht schnell genug gehen, die Garagenbesitzer zur Aufgabe ihrer Garagen zu zwingen. Dann werden die Tore aufgebrochen, anschließend Müll in die Garagen gebracht und irgendwann brennt es, weil die Grundstücke nicht gesichert werden. Ohne Not wurden die Garagenbesitzer am Storchennest von WVW und Stadt zur Aufgabe der Garagen gezwungen. Jetzt gammelt der Komplex seit Monaten ungesichert vor sich hin, stellt eine Einladung für illegalen Abfallentsorgung und Brandstiftung dar. Ich habe die dringende Erwartung an die Stadt Weißenfels, dass sie dafür sorgt, dass der Eigentümer das Grundstück endlich sichert. Sonst wird der Brand dort nicht der letzte gewesen sein.“


Psychosoziale Notfallversorgung in Sachsen-Anhalt

Magdeburg, 16. November 2024

Erben fordert Rechtsanspruch auf psychologische Nachbetreuung für Einsatzkräfte

Mit einer Feierstunde hat das PEER-Feuerwehr-Team Weißenfels am heutigen Samstag sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit dieser Zeit sind die Mitglieder des Teams in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) aktiv. Sie kümmern sich um Einsatzkräfte, die während eines Einsatzes besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt waren und bieten ihnen eine psychologische Nachsorge an.

In seinem Grußwort wies Rüdiger Erben, innenpolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion, auf die Bedeutung der psychosozialen Notfallversorgung und die in Sachsen-Anhalt noch bestehenden Defizite bei der Nachbetreuung von Einsatzkräften hin. Diese finde noch nicht in einheitlicher Qualität statt.
Deshalb fordert Erben, dass das Land Sachsen-Anhalt für ehrenamtliche Feuerwehrleute und Helfer im Katastrophenschutz einen gesetzlichen Anspruch auf die PSNV einführt: „Andere Bundesländer machen es uns vor. In Sachsen oder Berlin gibt es längst einen Rechtsanspruch von ehrenamtlich Tätigen auf psychologische Nachbetreuung, die während eines Einsatzes einer besonderen psychischen Belastung ausgesetzt waren. Erst, wenn es eine klare Regelung gibt, ist auch gewährleistet, dass alle betroffenen Einsatzkräfte nach gleichen Standards betreut werden.“


Linke-Kritik an Stationierung neuer Hubschrauber

Magdeburg, 13. November 2024

Erben: Argumentation entbehrt jeder sachlichen Grundlage

Die Mitteldeutsche Zeitung und die Volksstimme berichten in ihren heutigen Ausgaben über laufende und zukünftige Investitionen der Bundeswehr am Standort Schönewalde/Holzdorf im Dreiländereck Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt äußerte Bedenken gegen die Stationierung neuer CH-47F Chinook-Hubschrauber und bezeichnete deren Reichweite als „Bedrohung“ und Stärkung der „Angriffsfähigkeit“ der Bundeswehr.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rüdiger Erben, weist diese Einschätzung entschieden zurück. „Die Argumentation von Herrn Gallert ist völlig unverständlich und entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Moderne Transporthubschrauber wie der CH-47F haben eine Reichweite von rund 1.000 Kilometern und können zudem in der Luft betankt werden – da sind die 103 Kilometer bis zur Oder marginal. Hier von einer Bedrohung zu sprechen, nur weil das bis zu 50 Jahre alte Vorgängermodell ersetzt wird, halte ich für absurd.“

Erben betont auch die Vorteile der neuen Technik für die Sicherheit der Bevölkerung: „Die neuen CH-47F Chinook-Hubschrauber eröffnen bisher nicht gekannte Möglichkeiten bei der Waldbrandbekämpfung. Mit einer Transportkapazität von bis zu 10.000 Litern Löschwasser können sie künftig einen entscheidenden Beitrag zur Brandbekämpfung leisten – das stärkt die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit auch in Sachsen-Anhalt“.


Bundesweiter Vorlesetag 2024

Weißenfels, 15. November 2024

Rüdiger Erben liest Teucherner Grundschülern und in Gosecker und Weißenfelser Kindergärten vor

Die Stiftung Lesen veranstaltete am heutigen Freitagihren 21. Bundesweiten Vorlesetag. Das Ziel des Projektes ist es, Kinder an das Lesen als elementare Kulturtechnik heranzuführen und sie dadurch für Literatur zu begeistern.

Der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben nahm auch in diesem Jahr wieder als Vorleser an der Aktion teil.

Im Vereinshaus „Zum Grünen Baum“ in Teuchern las er den Grundschülern der Klassen 3b und 3c der Grundschule aus dem Kinderbuch „Der blaue Taschendieb“
vor.
Die Kinder in der Kindertageseinrichtung „Buddelflink“ in Goseck und der Kindertagesstätte „Haus unserer Kinder“ in Weißenfels wählten aus
verschiedenen Kinderbüchern das Buch „Komm, wir suchen das Glück, sagte der Frosch“ aus.
Erben erklärt dazu: „Der Vorlesetag ist sinnvoll und wichtig. Daher unterstütze ich ihn seit Jahren gern. Das Lesen gerade im Zeitalter des Internets ist eine elementare Fähigkeit, ohne die ein Leben in unserer Gesellschaft unmöglich ist. Dabei ist es unerheblich, ob man die Texte vom Bildschirm oder vom Papier abliest. Lesen ist ein wichtiges kulturelles Rüstzeug, denn es bildet die Grundlage der Kommunikation. Ich hoffe, der Vorlesetag motiviert viele Kinder selbst mehr zu lesen, aber auch das Eltern ihren Kindern mehr vorlesen.“

Hintergrund:
Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche
Bahn Stiftung. Dieser Aktionstag findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Der
Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es,
Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen
und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Weitere Informationen unter https://www.vorlesetag.de/.


Sanierung der Schwimmhalle Weißenfels

Weißenfels, 11. November 2024

Erben: Es sind viele Fragen offen und die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Antworten

In der heutiger Weißenfelser Lokalausgabe der Mitteldeutschen Zeitung wird unter der Überschrift „Das ist ein Schwarzbau“berichtet, dass die Sanierung der Schwimmhalle ein „Schwarzbau“ sei. Deshalb „sei auch kein eindeutiger Nachweis darüber möglich, wer was wann und wie verbaut hat“. Somit entfalle „die Grundlage, um beim Land einen Verzicht auf Rückzahlung der Fördermittel zu erwirken“. Zuvor war bereits mehrfach berichtet worden, dass die Kommunalaufsichtsbehörde die Vorgänge um die Sanierung der Schwimmhalle prüfe.

Der Weißenfelser SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben hatte sich vor fünf Jahren in den Haushaltsberatungen des Landes für eine Förderung der Sanierung der Schwimmhalle eingesetzt und ist seit dem plötzlichen Baustopp in 2022 verwundert über die Vorgänge: „Die Schwimmhallen des Typs Anklam wurden in vor fünf Jahrzehnten in der DDR als „Badewanne für das Volk“ dutzendfach gebaut. Viele von ihnen wurden in den letzten zwanzig Jahren erfolgreich saniert; allein im benachbarten Leipzig wurden sechs dieses Typs saniert und werden weiter betrieben. Ich verstehe bis heute nicht, warum das in Weißenfels nicht gelingen sollte. Seit vier Jahren stehen nun Kinder, die das Schwimmen erlernen sollen, Schwimmsportler, die trainieren wollen und Senioren, die einfach nur schwimmen wollen, ohne Hallenbad dar. Stattdessen gibt es alle paar Monate dürftige Informationen, wo die Ursachen liegen und wie es weitergehen könnte. Ich will es genau wissen, welche Erkenntnisse Landesbehörden und Kommunalaufsicht dazu haben. Das zu erfahren, darauf habe nicht nur ich als
Parlamentarier, sondern auch die Weißenfelser Öffentlichkeit ein Recht.“

KA Schwimmhalle Weißenfels


Schulentwicklungsplanung

Weißenfels, 30. Oktober 2024

SPD-/DieLinke-Fraktion: Pläne von Ministerin Feußner benachteiligen Gymnasien im ländlichen Raum auch im Burgenlandkreis

Bildungsministerin Feußner (CDU) hat in der letzten Woche den Gesetzentwurf in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingebracht, mit welchem sie das Schulgesetz ändern will. Zunächst war vorgesehen, die Mindestgröße in Grundschulen von mindestens 15 Schülern für die Bildung einer 1. Klasse auf 20 Schüler anzuheben, was zahlreiche Grundschulen im Burgenlandkreis in ihrem Bestand gefährdet hätte. Dies wurde zwar von Ministerin Feußner letztlich wieder fallengelassen, doch der jetzt eingebrachte Gesetzentwurf trifft mit der verpflichtenden Dreizügigkeit in der Sekundarstufe II und ein Mindestschülerzahl von 75 für die Gymnasien eine Vorgabe, die schnell die Gymnasien im ländlichen Raum in ihrem Bestand gefährdet wird.

Die Kreisräte von SPD und DieLinke im Burgenlandkreis lehnen eine solche Vorgabe ab und werden das auch, sollte es zu einer solchen Vorgabe kommen, im Kreistag nicht mittragen, wenn damit eine Gefährdung der Selbständigkeit der bestehenden Gymnasien verbunden wäre.
Hierzu erklärt der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Rüdiger Erben: „Mit der geplanten Vorgabe wäre der selbständige Bestand des Agricola-Gymnasiums Hohenmölsen massiv gefährdet. In Sonntagsreden wird gerne die Förderung des Bildungsangebots in den Strukturwandelregionen beschworen. Hier ist offensichtlich das Gegenteil geplant und das werden wir als sozialdemokratische und linke Kreisräte nicht mitmachen.“